Vom Gastwirt zum Energiewirt

 

Vom Gastwirt zum  Energiewirt

      Gasthaus Riedmühle

 

                             Erneuerbare Energie zum Erleben!

 

   

Gasthaus Riedmühle

Familie Bentz

3822 Karlstein an der Thaya

Telefon 02844 /301

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Als logische Ergänzung zur Wasserkraft wurde ein PV-Kraftwerk in mehreren Etappen errichtet.
 
Installierte Leistung 70 kW (Ausrichtung: Südwest)
Gemeinsame Trafostation mit Wasserkraft ergibt gute Ausnutzung des Netzes.
 
Ideale Ergänzung für Sommer- und Winterbetrieb. Der Jahresertrag von ca.80.000 kWh deckt rechnerisch
den durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 28 österreichschen Haushalten. Der Umwelt werden
damit ca.50 Tonnen CO2 erspart.
 
Module: asola Premium/Q-Cells (Deutschland)
Wechselrichter: SMA Tripowe rmit Fernüberwachungssoftware durch Solarlog (Deutschland)
 
Realisierung: Solarzelle Waldvierte lwww.energy-team.at  (Waidhofen/Thaya) und ElektrotechnikStark (Litschau)
 
 

Sonnenenergie ist die ideale Ergänzung zu Wasserkraft.

Hohe Stromerträge durch Sonnenenergie in den Sommermonate gleichen niederschlagsärmere Zeiten ideal aus.

 

Riedwerk – Gasthof Riedmühle

Wasserkraft
 
Die Mühle Riedwerk existiert seit dem 14. Jahrhundert.
Seit 1841 betreibt die Familie Bentz an diesem Standort
die Riedmühle.

 

Modernisierung Kleinwasserkraftwerk

Alte Francis Turbine, Baujahr 1911 – Leistungzuletzt etwa 35 kW, ca.130.000 kWh wurden als Überschußstrom  ins Netzgeliefert. Der Rest wird direkt im Betrieb verbraucht (Gastwirtschaft, Erdwärmepumpe für Heizung und Warmwasser, Wohnung usw.)

 


 

RevitalisierteWasserkraftanlage

Doppelt geregelte Kaplan-Turbine Fabrikat WWS Wasserkraftaus Oberösterreich, samt Hitzinger Generator (Österreich).

Planung: WWT Technisches Büro Wagner
Leistung: 66 kW, Jahresproduktion ca. 320.000 kWh
Förderung: Investitionszuschuss Land Niederösterreich und OeMAG (keineTarifförderung)
Der Umwelt werden dabei rund 230 Tonnen CO2 erspart


 

Fischwanderhilfe

Naturschutz und Umwelt ist das höchste Anliegen der Familie Bentz. Neue doppelt geregelte Kaplanturbine mit 65 kW mit geringer Rechenstabweite um Fischschutz. Fischaufstiegshilfe nachneuesten Erkenntnissen, Beckenpaß mit Vertical-Slot im oberen Bereich. Fischabstieg: freiwillig österreichweit die erste Pilotanlage hinsichtlich Fischschutz gemäß BOKU Studie.

Im Rahmen von Infoveranstaltungen werden sowohl die Kraftwerke als auch die Fischwanderhilfeeinrichtungen immer gerne erklärt und von den Besuchern werden neue Eindrücke mit nach Hause genommen (Energieinfoabende, Ferienspiel fürSchüler, angemeldete Besuchergruppen).

 

Gasthaus Riedmühle –

Verein Freunde des Thayatales

Aus den vielen vorbildlichen Aktivitäten des Gastwirtepaares Bentz ist auch derVerein „FreundedesThayatales“ entsprungen, welcher sich besonders um den Schutz, die Erhaltung und die Pflege der natürlichen Lebensräume vonMenschen, Tieren und Pflanzen

im Thayatal- insbesondere desThayaflusses mit Zuflüssen und des Grundwassers- einsetzt.

Der Sitz des Vereines befindet sich am Standort des Gasthauses Riedmühle.

www.thayatalfreunde.at

 

Gemeinde Karlstein

Die Gemeinde Karlstein ist nicht nur auf grund der langen Tradition als Uhrmacherzentrum, oder des Kräuterpfarrer Weidinger Zentrums bzw. der Burg Karlsteineinen Besuchwert, sondern hat sich in den letzten Jahren auch als regionales Zentrum für erneuerbare Energie einen Namen gemacht. In den letzten Jahren wurden fast 600 kW PV Leistung zur auanzeige gebracht, sondern auch einige Wasserkraftwerke mit zusammen über 200 kW ins Netz gebracht. Des weiteren produziert eine Biogasanlage zusätzlich rund 8.000 Mwh Strom.

Die Gemeinde Karlstein ist in einer Spitzenpositionin der Sola rLandesliga vertreten.

 

Die Rolle der Wasserkraft an derThaya
Thaya – ein Mittellandfluß
 
• Sie fließt hauptsächlich in langgestreckten Becken, nur teilweise engere  Abschnitte
• „Deutsche Thaya“ + „Mährische Thaya“ vereinigen sich in Raab szur Thaya,
• Ca.50 kleinere + größere Zubringerbäche
• Das Einzugsgebiet der Thaya insgesamt bis zur Staatsgrenze beträgt ca. 1.700  km2 (davon ca. 1.100  km2 in Österreich)
• Geringes Gefälle aber hohe Durchflußmengen bedeuten aufwendigen Wasserbau  und große Turbinendurchmesser - höhere Investitionskosten
  im Gegensatz zu Hochdruckanlagen in den Bergen
 
Vergangenheit – Bestand
  • Ursprünglich waren 129 Wassernutzungsrechte im Wasserbuch  eingetragen, davon ca. 60 am Hauptfluß,
der Rest an Zubringern
  • Zubringer eher Wasserräder mit hohen künstlichen Gefällen – Mühlenkanäle
• Nutzungenbäche: meist Mühlen und Sägen, aber auch Gewerke (Knopf/Nähmaschinenfabrik usw.)
• In Summe bestanden theoretisch fast 1.000 kW Ausbauleistung
    • Großes Sterben: in den 60-70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, Netzausbau der EVN (Newag) abgeschlossen, Mühlenkontingentierung   aufgehoben,  Übernahme der privaten Stromnetze nur die Landesgesellschaften und mittlerweile alte Maschinen zwingen viele kleine Wasserkraftbetreiber zum Aufgeben.